UNABHÄNGIGE KAUFRATGEBER

Warum berechnet PikoBuy zweimal Versand?

Die Inlandslieferung ist der chinesische Transport vom Verkäufer zum Lager. Sie braucht eigene Belege, weil sie sich vor Eingang ändern, für mehrere Artikel gemeinsam anfallen oder mit der späteren internationalen Fracht verwechselt werden kann.

Aktualisiert · PikobuyChina
In diesem Ratgeber
  1. PikoBuy-Inlandsversand endet beim Lagereingang
  2. Belege vom Quellangebot bis zum Lagerereignis verfolgen
  3. Jeder Verkäufer-Lager-Gebühr eine eigene Buchungszeile geben
  4. Verkäufergruppen vor Verteilung auf Artikel abgleichen
  5. Weitergeleitete Waren brauchen einen Absender-Lager-Datensatz
  6. Beispiel: Zwei Verkäufer, drei Artikel und eine Sammelgebühr
  7. Inlandsbuchhaltung erst nach Lagerprüfung abschließen

PikoBuy-Inlandsversand endet beim Lagereingang

Bei einer Einkaufsbestellung beginnt die Inlandsstrecke mit Verkäuferversand innerhalb Chinas und endet beim PikoBuy-Lagereingang. Der Warenpreis bezahlt den Artikel, die Verkäufer-Lager-Lieferung dessen Transport zur Lagerung. Internationaler Versand beginnt erst nach Verpackung freigegebener Lagerartikel, Routenwahl und Bezahlung des Pakets.

PikoBuys aktueller Einsteigerleitfaden zeigt getrennte Phasen: Spezifikationen, Farbe und Größe wählen; Einkaufsbestellung absenden und bezahlen; Lagerprüfung abwarten; Versandroute wählen und internationalen Versand zahlen. Deshalb darf eine Inlandslieferung nicht einfach in eine spätere Frachtschätzung einfließen, nur weil beide „Versand“ heißen.

Verwende durchgängig dieselbe Definition. „Inland“ bedeutet Verkäufer oder Absender zum Lager. „International“ bedeutet Lagerpaket zum Zielort. Eine Rücksendung vom Lager zum Verkäufer ist ebenfalls Inlandstransport, gehört aber zum Kundendienstfall statt zur ursprünglichen Eingangslieferung.

Belege vom Quellangebot bis zum Lagerereignis verfolgen

Der erste Inlandsbetrag kann im gewählten Angebot oder in der Bestellübersicht stehen. Behandle ihn als aktuellen Beleg, nicht als dauerhaften Plattformtarif. Verkäufer, Lieferbedingungen, Adresse, Menge und Produktgruppierung können den Betrag beeinflussen. Speichere Angebotsstand und Bestellung gemeinsam, damit der Gebührenbezug klar bleibt.

Verfolge dann vier Kontrollpunkte: Bestellung eingereicht, Verkäuferversand erfasst, Inlandstracking oder Übergabebeleg verfügbar und Lagereingang. Laut PikoBuy erfolgen nach Ankunft Einbuchung, Fotobestätigung und Mängelprüfung. Das Lagerereignis bestätigt also einen Eingang, aber nicht automatisch die Richtigkeit jedes Artikels, jeder Option oder Gebühr einer Mehrartikelbestellung.

KontrollpunktAufzubewahrende BelegeBeantwortete Frage
QuellauswahlVerkäufer, genaue Variante, Menge und LieferkontextWas sollte beschafft werden?
Bezahlte BestellungErfasste Waren- und InlandspostenWas wurde bei Zahlung akzeptiert?
VerkäuferversandStatus, Gruppierung und verfügbare InlandsreferenzWelche Verkäufersendung ist unterwegs?
LagereingangAnkunftszeit, Artikelidentität und PrüfdatensatzWas ist tatsächlich im Lager angekommen?

Jeder Verkäufer-Lager-Gebühr eine eigene Buchungszeile geben

Lege vor Ankunft eine Inlandsversandübersicht an. Nutze Spalten für Bestell-ID, Verkäufer, Artikel-IDs, Quellplattform, Menge, erfassten Inlandsbetrag, Belegort, Status und letztes Prüfdatum. Behalte die Originalwährung. Speichere eine Planungsumrechnung samt Datum separat, damit Kursbewegungen nicht als Lieferpreisänderungen erscheinen.

Inlands-Beschaffungssumme = gewählte Warenbeträge + bestätigte Eingangsfracht + genehmigte Bestellanpassungen

Diese Zwischensumme endet am Lager. Ergänze keine Verpackung, internationalen Routenschätzungen, Zielsteuern oder Rückgabekosten. Kennzeichne Inlandszeilen nur bei entsprechender Beleglage als bestätigt, vorläufig, enthalten, bei Lieferung fällig oder ungeklärt. Ein leeres Betragsfeld bedeutet unbekannt, nicht automatisch kostenlos.

Erfasse Anpassungen als neue Zeilen. Ändert sich der Bestellbeleg nach Bestätigung von Verfügbarkeit oder Umfang, überschreibe den ursprünglichen Betrag nicht kommentarlos. Eine datierte Anpassung erklärt den Endabgleich und verhindert, dass Bestellphasendifferenzen der internationalen Fracht zugeschrieben werden.

Verkäufergruppen vor Verteilung auf Artikel abgleichen

Eine Verkäufersendung kann mehrere Artikel enthalten; mehrere Verkäufer erzeugen normalerweise getrennte Inlandstransporte. Ordne Gebühren zuerst der Verkäufersendung zu, statt jeden Betrag über sämtliche Kontoprodukte zu verteilen. Eine Gruppengebühr bleibt dieser Gruppe zugeordnet, bis eine Einzelartikelanalyse nötig ist.

Wähle für interne Budgets eine dokumentierte Verteilungsregel. Gleichverteilung eignet sich bei ähnlichen Einheiten, Mengenanteile bei identischen gemeinsam versandten Einheiten. Wertanteile können für Beschaffungskostenvergleiche helfen, behaupten aber nicht, der Verkäufer habe so gerechnet. Bewahre ursprüngliche Gruppengebühr und eigene Verteilung getrennt auf, damit der Plattformbeleg unverändert bleibt.

Vermeide Doppelzählung. Verweisen zwei Artikelzeilen auf dieselbe Verkäufergebühr, erfasse sie einmal auf Gruppenebene und verknüpfe die Artikel damit. Wird eine Verkäufersendung in zwei Inlandspakete aufgeteilt, erfasse zwei Tracking- oder Eingangsereignisse, prüfe aber vor einem zweiten Kostenposten, ob sich die bezahlte Gebühr geändert hat.

Weitergeleitete Waren brauchen einen Absender-Lager-Datensatz

PikoBuys aktuelle Versandbedingungen beschreiben einen von normalen Käufen getrennten Weiterleitungsablauf: Lageradresse abrufen, Absender mitteilen, Weiterleitungsformular einreichen, Eingang und Fotos abwarten, dann Waren als Paket aufgeben. Hier beginnt die Inlandsübersicht beim Absender und Formular statt bei einer PikoBuy-Einkaufsbestellung.

Dieselben Bedingungen erlauben bei weitergeleiteten Paketen mit bei Zustellung fälligen Versandkosten einen Guthabenabzug ohne zusätzliche Bestätigung. Diese spezielle Bedingung gilt für Weiterleitung mit fälliger Fracht; übertrage sie nicht auf jede Marktplatzbestellung. Erfasse Absenderreferenz, Formular, erwartete Paketanzahl und Beleg des Guthabenabzugs.

Die Bedingungen verweisen bei fehlender Ware am Lagereingang an den Absender und erklären, dass PikoBuy für weitergeleitete Produkte keinen Kundendienst bietet, aber beim Rückversand helfen kann. Deshalb sind Absenderidentität und Verpackungsbelege hier besonders wichtig.

Beispiel: Zwei Verkäufer, drei Artikel und eine Sammelgebühr

Angenommen, Artikel A und B stammen von Verkäufer Eins, Artikel C von Verkäufer Zwei. Der Zahlungsbeleg zeigt einen gemeinsamen Inlandsfrachtposten für A und B und einen separaten für C. Kopiere den Gruppenbetrag von Verkäufer Eins nicht in beide Artikelzeilen; sonst wird dieselbe Gebühr doppelt gezählt.

  1. Erstelle Gruppe S1 für A und B mit ihrem einzigen Inlandsposten und Bestellbeleg.
  2. Erstelle Gruppe S2 für C mit separatem Inlandsposten.
  3. Behalte beide Gebühren in Originalwährung und kennzeichne bestätigt oder vorläufig.
  4. Versendet Verkäufer Eins zwei Pakete, ergänze zwei Eingangskontrollen unter S1, ohne eine zweite Gebühr zu erfinden.
  5. Kommt A zuerst an, markiere A als eingegangen und B als unterwegs; schließe nicht die gesamte Gruppe ab.
  6. Gleiche nach Ankunft von B Paketanzahl, Artikelidentität und erfassten Inlandsbetrag der Gruppe ab.
  7. Verteile bei Bedarf den S1-Betrag einmal nach dokumentierter Regel auf die Artikel und behalte die ursprüngliche Gruppensumme.

Die Berechnung ist strukturell: Gesamte Inlandseingangskosten entsprechen bestätigtem S1- plus bestätigtem S2-Posten. Das Beispiel enthält bewusst keine erfundenen Währungsbeträge oder festen PikoBuy-Tarife. Die Werte kommen aus deinen aktuellen Bestellbelegen.

Inlandsbuchhaltung erst nach Lagerprüfung abschließen

Beim Eingang vergleichst du erwarteten Verkäufer, Artikel, Variante, Menge und Paketgruppe mit dem Lagerdatensatz. Fehlt etwas, unterstelle nicht sofort einen Lagerverlust. Prüfe auf geteilten Verkäuferversand, weitere unterwegs befindliche Pakete und geänderten Bestellumfang. Bei weitergeleiteten Waren weisen die veröffentlichten Bedingungen für Fehlmengen ausdrücklich an den Absender.

Hat die erhaltene Ware ein verkäuferbedingtes Problem, trenne ursprüngliche Eingangsfracht und möglichen Rücktransport. Laut aktueller Rückgabe- und Umtauschseite hängen Verantwortung und Kosten von Grund, Verkäufervereinbarung, Zustand und Berechtigung ab. Bei zulässigen freiwilligen Rückgaben können ursprünglicher Verkäuferversand und Rückversand berechnet werden; verkäuferverursachte Fälle werden anders behandelt. Prüfe den konkreten Fall statt eines universellen Abzugs.

Schließe eine Zeile ab, wenn der richtige Artikel eingegangen, die Inlandsgebühr abgeglichen und kein Paket ungeklärt ist. Danach folgt Lager- und Paketplanung, nicht eine Fortsetzung des Verkäufer-Inlandspostens.

Quellen und aktuelle Prüfungen

Unabhängiger Ratgeber zum öffentlich beschriebenen Plattformablauf. Prüfe vor der Zahlung das aktuelle Angebot, dein Konto und die Routenbedingungen; Verfügbarkeit, Gebühren und Richtlinien können sich ändern.